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Mal wieder Essen

War diese Woche wieder Pekingente essen. Ich komme einfach nicht davon los, auch wenn ich mir langsam Sorgen über meine Figur machen müsste 🙂

Anbei paar Fotos vom Essen mit paar anderen ansehenlichen Leckerleien.

Bin übrigens ab Donnerstag und über die Maifeiertage in Seoul und höchst wahrscheinlich nicht online. Melde mich spätestens am Dienstag nächster Woche wieder.

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Vici, Edi, Saltavi ;)

Ich habe heute etwas gemacht, was eigentlich ein ungeschriebenes No-Go ist, wenn man vorhat, halbwegs länger in einer Stadt zu verweilen: Ich habe mir das touristische Wahrzeichen der Stadt schlechthin angeschaut. Dabei habe ich mich dann auch vom Massentourismus anstecken lassen. Es war übrigens keine leichte Aufgabe, ein Foto nur mit mir und Mao zu machen. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen wollten nämlich mit auf das Bild. 🙂

Es kam mir vor wie pure Paranoia, aber die strenge Sicherheitsmaßnahmen, um auf den Tiananmen-Platz zu gelangen, war nicht minder streng wie am Flughafen. In den unterirdischen Zugängen zum Platz wurde jeder kontrolliert und jedes Gepäckstück durchleuchtet. Ich musste sogar meine Wasserflasche aus der Hand geben. Hätte ja sein können, dass ich flüssigen Sprengstoff oder sonst was entflammbares reinschmuggeln wollte, um beim besten Touristenwetter ein unvergesslich heisses politisches Statement zu hinterlassen (was übrigens irgendwann mal einige FaLongGong-Anhänger wohl tatsätzlich gemacht haben sollten).

Irgendwie stand der Tag ganz im Zeichen von Touristenkitsch. So war ich dann auch stilecht Pekingente Essen. Die schwarzbraune dicke Soße vorne links ist übrigens sowas wie ein Heiligtum und das eigentliche Highlight. Jedes namenhafte Pekingente-Restaurant in der Hauptstadt, das traditionell was auf sich hält (und davon gibt es erstaunlicherweise nur ein Handvoll), hat sein eigenes Geheimrezept, das über Generationen nur in der Familie vererbt wird.

Ach ja, fast hätte ich mein eigentliches Highlight des Tages vergessen. Ich habe heute nämlich spontan meinen ersten LA-Salsa-Tanzkurs belegt. Da ich schon kubanisches Salsa getanzt habe und somit einiges an Erfahrungen mitbrachte, habe ich nun in Schnelldurchgang den kompletten Anfängerkurs an einem Nachmittag absolviert, die Mittelstufen übersprungen und bin ab morgen bei den Fortgeschrittenen dabei. 😀 Trotzdem war es wahnsinnig hilfreich, mal die Grundschritte von LA-Salsa zu verinnerlichen, die doch in Detail anders sind als kubanische, in die ich auch heute aus Gewohnheit desöfteren zurückgefallen bin.

Auf dem Weg zum Salsakurs kam ich übrigens am Botschaftsviertel von Beijing vorbei. Am Eingang von der südafrikanischen Botschaft kann man schon mal das Countdown bis zum Fußball-WM mitzählen. Die deutschen Botschaft vermittelte dagegen eher das Flair eines chinesischen Arbeitslagers.

Apropos Sport, was macht man, wenn man als Shopping-Mall  im harten Konkurrenzkampf um jeden Preis hervorstechen möchte und sowieso gerade zuviel Platz im Hause hat? Genau! Man baut einfach eine Indoor-Eislaufbahn. Auf die geniale Idee muss man erst kommen!