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Mal wieder Essen

War diese Woche wieder Pekingente essen. Ich komme einfach nicht davon los, auch wenn ich mir langsam Sorgen über meine Figur machen müsste 🙂

Anbei paar Fotos vom Essen mit paar anderen ansehenlichen Leckerleien.

Bin übrigens ab Donnerstag und über die Maifeiertage in Seoul und höchst wahrscheinlich nicht online. Melde mich spätestens am Dienstag nächster Woche wieder.

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Freitagabend in 玲珑 Town

Bei Schreiben meines letzten Artikels habe ich gemerkt, dass ich viel zu wenig über mein kulinarisches Wohlergehen  in Beijing berichte. Daher möchte ich Euch wieder mit paar Bilder vom Essen verwöhnen. Freitagabend waren wir in einem netten (= leicht verkitschten) Restaurant mit dem niedlichen Namen 玲珑小镇 (etwa „Meine idyllische Kleinstadt“), das sich irgendwie zum Ziel gemacht hat,  typische Gerichte aus Hangzhou mit der feinen taiwanesischen (Nachtisch-)Küche zu kombinieren. Wie man zu dieser gewagten Mischung gekommen ist, ist mir zwar schleierhaft, dafür war das Essen aber wirklich lecker und vor allem kreativ gestaltet. Nur idyllisch war’s nicht unbedingt, dank für China typischer, lärmender Kundschaft. 😀

Da das Restaurant nur ein Steinwurf von meinem Appartment weg ist, werde ich demnächst sicher öfters mal reinschauen und die köstliche Karte abarbeiten. 🙂

Up in the Air…

Ich mag es zu fliegen. Ich mag die hektisch-sterile Atmosphäre am Flughafen. Ich mag die sexy-monotone Ansagestimme, die Passagiere zum nächsten Boarding dirigiert. Ich mag den Anblick von Stewardessen in schicken Uniformen. Und ich mag es über den Wolken zu sein, wo die Freiheit grenzenlos ist… Allerdings gibt es auch unangenehme Seiten des Fliegens. Wie etwa das obligatorische Striptease and der Sicherheitsschleuse, das bange Warten an der Gepäckausgabe und… das Essen in der Economy Class. Nun ja, eigentlich weniger das Essen an sich, sondern mehr den Essensvorgang. Essen in Economy ist keine klassische Nahrungsaufnahme, sondern eine Kunst, bei der man akrobatisches Geschick in Mikro-Raummanagement vollbringen muss, um eine einigemassen zivilisierte Verzehrhaltung an den Tag zu legen. Und der Schwierigkeitsgrad lässt sich beliebig steigern, wenn etwa just während der Essenszeit der Kapitän das Flugzeug durch paar nette Turbolenzen steuern muss oder wenn der Sitznachbar am Fenster plötzlich den Drang verspürt, auf die Toilette gehen zu müssen, während man gerade zum Verzehr seiner gebratenen Nudeln ansetzt… Das sind dann Momente, an denen die Spreu vom Weizen getrennt wird und der wahre Economy-Food-Akrobat sein ganzes Können bei der Ausnutzung von Spielräumen in Millimeterbereich unter Beweis stellen darf. Glücklich der, wer regelmässig Yoga praktiziert.

Und natürlich ist das Finishing genauso wichtig wie der Verzehr an sich. Schließlich gibt es für Vielflieger nichts peinlicheres, als den „Aufräum-Test“ nicht zu bestehen. Es ist immer wieder ein Genugtun, das dankbare Lächeln der gestressten Stewardess zu empfangen, wenn diese zum Einsammeln der Essenstabletten vorbeikommt und das benutzte Geschirr ohne Mühe mit einem Handgriff in ihr Container schieben kann. das Zusammenspiel klappt natürlich nur dann, wenn der Economy-Class-Routinier beim Essen soviel Sorgfalt walten ließ, so dass alle Utensilien sich mehr oder weniger dort wieder befinden wie vor der Essenseinnahme. Anbei zwei Illustrationen, wie man es falsch bzw. richtig richtet.

Kochkurs Part Deux

Mesdames et Messieurs… La recommandation d’aujourd’hui: