Archive for September 2009

Besuch der IAA

Am Freitag habe ich mir einen Tag Urlaub genommen und bin mit paar Leuten nach Frankfurt auf die IAA gefahren. Ich muss ja an dieser Stelle erwähnen, dass ich eigentlich kein großer Automobil-Fan bin, zumindest nicht auf einer Weise, dass Motoren und Getriebe bei mir über die Tatsache hinaus, dass sie die notwendige Fortbewegung sicherstellen, für Begeisterung sorgen. Dennoch bin ich sehr wohl vereinnahmt worden von der gesamten Atmosphäre auf der IAA. Neue, ausgefallene Konzepte zu begutachten und in der einen oder anderen Nobelkarosse proberweise hinter dem Steuer Platz nehmen zu dürfen war schon ein faszinierendes Erlebnis. Zumal die Aussteller sich auch sehr bemüht haben, ein Show nach dem anderen abzuziehen (wobei ich mir habe sagen lassen, dass es vor zwei Jahren, also vor der Wirtschaftskrise, noch viel opulenter zuging).

Ich glaube, ein Stück mehr Freude am Auto konnte ich doch am Ende von der IAA mitnehmen. Einige Impressionen in Bildern dürfen gerade deswegen natürlich auch diesmal nicht fehlen.

Visit Denmark!

Eine Mutter sucht über Youtube nach dem Vater ihres Sohnes… Was sich zunächst wie ein dramatischer Verzweiflungstat anhört, ist in Wirklichkeit eine inszinierte Marketingkampagne von VisitDenmark um für Tourismus in Denmark zu werben. Das Video wurde demnach produziert und von der Dänischen Regierung finanziert.

Als ich das Video zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich mir auch, oh wie krank ist das denn? Markabler geht’s wohl kaum. So waren ebenfalls die Reaktion der meisten Zuschauer. Aber mittlerweile (nachdem die erste Verwirrung überwunden wurde) finde ich das Video gar nicht mal so übel. Das Baby ist wohl echt süss 🙂 Und zum Ablachen sind auch u.a. die Vielzahl der Parodien, die eifrige Youtuber als Antwort selbst gedreht haben.

Spritztour nach Luxembourg

Gestern hat mich ein Kumpel zu einem kleinen Ausflug nach Luxembourg mitgenommen. Wir fuhren mit seinem BMW Cabriolet, was  sich bei strahlendem Sonnenschein und malerischer Landschaft als eine sehr gute Wahl herausgestellt hat.  Bis auf einen kleinen Stau kurz nach der Luxembourgischen Grenze, verging die Zwei-Stunden-Fahrt über Pfalz und Saarland dann auch wie im Flug.

Luxembourg ist wirklich eine wunderschöne europäische Stadt. Insbesondere die lässige Art der Leute und die Französische Café-Kultur haben uns angetan. Die Altstadt ist genauso beeindruckend wie die weitläufige Parkanlage drumrum. Man merkt auf Schritt und Tritt, dass hier viele Mitglieder der feinen Gesellschaft sich niedergelassen haben müssten. Sehr ulkig ist auch das Luxembourgisch (Lëtzebuergesch), die dritte Landessprache neben Deutsch und Französisch. Es ist im Prinzip eine Deutsche Mundart mit französischem Einschlag. Sehr süss!

Abends sind wir in Mannheim noch richtig türkisch essen gegangen.  Dabei ist mir die Gastfreundlichkeit der türkischen Bedienung wieder positiv aufgefallen. Anschließend haben wir denn Tag dann standesgemäß gemütlich in einem Shisha-bar ausklinken lassen. Anbei einige Impressionen in Bildern.

Das ist ’n Dell, gell?

Seit letzter Woche bin ich stolzer Besitzer eines Dell-Notebooks von Typ Studio 15. Mittlerweile habe ich auch schon geschafft, alle Daten von meinem fünf Jahre alten Desktop-Rechner auf das neue Notebook zu migrieren. Das ist übrigens auch der erste Blogeintrag, der auf dem neuen Rechner geschrieben wurde 🙂

Für die technisch versierten unter Euch: Es ist ein Intel® Core™ 2 Duo Processor P7350 2.0 GHz, 1066 MHz FSB, 3 MB L2 Cache. 4 GB RAM, 320 GB Festplatte. 512 MB ATI Mobility RADEON HD 4570.

Natürlich möchte ich Euch ein paar Fotos vom neuen Schmuckstück nicht vorenthalten. Auf dem letzten Foto ist übrigens mein schwarzer Firmenlaptop (ein Lenovo T61) als Vergleich mit drauf. Man will es gar nicht glauben, aber das Dell Notebook wiegt tatsächlich weniger als mein Lenovo.

Prozessor
Intel® Core™ 2 Duo Processor P7350 (2.0 GHz, 1066 MHz FSB, 3 MB L2 Cache)
Arbeitsspeicher
4.096 MB 800 MHz Dual-Channel DDR2 SDRAM [2 x 2.048]
Tastatur
Interne Tastatur – Deutsch (QWERTZ)
Grafikkarte
512 MB ATI Mobility RADEON HD 4570
Festplatte
320-GB-SATA-Festplatte (5.400 1/min)
Betriebssystem
Original Windows Vista® Home Premium SP1 64 Bit -Deutsch
Optisches Laufwerk
Internes DVD+/-RW-Laufwerk mit automatischem Einzug, einschließlich Software
Wireless-Netzwerkverbindung
Intel WiFi Link 5300-Mini-Karte, halbe Höhe (802.11 a/g/n) (Centrino)
Kabel
Netzkabel, 1 m (dreiadrig) – Europa
Lieferdokumente
German – Documentation Studio 1545
Gedis-Paketreferenz
N0953504
Standardservice
1Yr Limited Warranty – Collect & Return
Support-Services
4 Jahre Vor-Ort-Support-Service, auch abends und samstags
PalmRest
Standard-Handauflage
Bluetooth
Dell Wireless 370-Bluetooth-Modul – Europa
Bestellinformationen
Studio 1555 Order – Germany
Hauptakku
Lithium-Ionen-Hauptakku mit 9 Zellen und 85 Wh
Taschen
Keine Tragetasche
Medienpaket für Dell-Systeme
Studio 1555 Resource DVD (Diagnostic & Drivers)
Kamera
Integrierte 2,0-Megapixel-Webkamera
Farbauswahl
Lime Green mit Mikro-Satin-Oberfläche
Accidental Damage Support
Kein Support bei Unfallschäden
Online Backup
DataSafe Online Backup 2 GB 1 Jahr
Kennzeichnungen
Wireless-Kennzeichnung (Intel Wireless-Karten) – Core2 Duo
Display
15,6-Zoll-WXGA-LED-Breitbild-Display (1.366 x 768), mit TrueLife™
DataSafe (Services Owned)
Datasafe Local 2.0 Basic
Anwendungssoftware von Microsoft
Microsoft® Works 9.0 – Deutsch
Schützen Sie Ihren neuen PC
Ohne Sicherheit/Virenschutz – Deutsch
Netzteil
90-W-Netzteil

Bist Du ein Bürger mit Migrationshintergrund?

Am Wochenende war ich eingeladen bei einem Bekannten zum Abendessen. Es war ethnisch gesehen eine recht interessante Runde. Mein Bekannter hat einen jordanischen Vater und eine deutsche Mutter. Seine Freundin ist Türkin. Im Laufe des Abends sind wir irgendwie auf das Thema gekommen, wie Ausländer in Deutschland wahrgenommen werden. Da meinte seine Freundin, dass sie sehr symphatisch fand, dass eine Deutsche aus ihrer Nachbarschaft   kürzlich ganz neutral beim Gespräch tatsächlich das Wort „Türken“  in den Mund genommen hat. Sie meint, das sei deswegen ganz aussergewöhnlich, als dass  mittlerweile in Deutschland das Wort „Türken“ schon als Schimpfwort gilt und deswegen viele Leute, wenn sie auf das Thema „Türken“ kommen, lieber ausweichend Ausdrücke wie „türkische Mitbürger“ oder gar „Bürger mit Migrationshintergrund“ verwenden. Für die Freundin meines Bekannten sei diese verbale Zensur aber lächerlich und verdeutlicht eher ungewollt gerade die Doppelmoral der Leute.

Mein Bekannter geht sogar noch ein Schritt weiter, und meinte, dass ihm in diesem Fall die Direktheit so mancher deutschen Senioren sogar lieber sei, die schon mal sagen „Geh doch zurück in die Wüste!“, aber das dann auch so offen meinen, anstatt sich möglichst political-correct zu artikulieren und doch letztlich hinter vorgehaltener Hand eine ausländerfeindliche Meinung vertreten.

Ich musste mir danach natürlich gleich die Frage stellen,  was für eine Bedeutung der Begriff „Chinesen“  mittlerweile in Deutschland hat. Ich fürchte leider keine allzu gute, zum Teil auch dank der deutschen Medien, die China als Gefahr für die westliche Zivilisation hochstilisieren. Auch wenn der Begriff als Schimpfwort sicherlich noch weit hergeholt ist. Aber wer weiss, wie es in paar Jahren aussieht…

Size does (not) matter?

Letzens habe ich dieses Youtube Video von einem Kollegen geschickt bekommen. Es ist, um es salopp auszudrücken, ein (zugegebenermaßen ziemlich beeindruckender) galaktischer „Schwanzvergleich“. 🙂

Ich muss sagen, dass mich beim Thema Astronomie, für das ich mich schon irgendwie laierweise  interessiere, immer wieder auch mal das Gefühl der eigenen Bedeutungslosigkeit überfällt. Wenn man versucht, sich all die komplexen Konstellationen und millionen von Lichtjahren dauernden Vorgänge im Universum vorzustellen, kommt bei einem meistens unmittelbar die Frage nach dem Sinn der eigenen Existenz hoch. Auf einmal erscheint einem das eigene Leben, sei es alltägliches Tun oder  langfristige Lebensträume, urplötzlich ganz banal und nebensächlich.

Nun vielleicht sind sie in der Tat objektiv betrachtet kaum der Rede wert und nur ein Kette physikalischer Reaktionen, wie es sich allein millardenfach auf der Erde tagtäglich vollzieht.  Aber gerade deshalb müssen wir eigentlich dankbar sein, dass es sowas wie Gefühle gibt, sowohl positive als auch negative. Jene wundervolle Vorgänge im Kopf, die alle physikalische Kettenreaktionen um uns herum zu subjektiven Erfahrungen verarbeitet und somit eine persönliche Note gibt, kurzum, das Leben für uns lebenswert macht . Mag sein, dass nüchtern betrachtet uns da eine Illusion der Wichtigkeit verkauft wird. Aber Wichtigkeit liegt zum Glück immer im Auge des Betrachters. Das gleiche gilt auch für die Kollision unserer Milchstrasse mit der Andromeda Galaxie, welche sich in paar Milliarden Lichtjahre ereignen wird.